Saarländischer Rundfunk

Karl-Heinz Schmieding, Saarländischer Rundfunk

Die Jury zeichnet in der Sparte Liedermacher / Musiktheater aus: Einen kreativen Poeten und exzellenten Gitarrenvirtuosen, dessen Lieder eine präzise Einheit von Text und Musik bilden (...) Wenn man genau hinhört, erkennt man, dass alle seine vermeintlich privaten Lieder „öffentlich“ und damit auch politisch sind. Damit steht Munzer-Dorn in bester deutscher und französischer Liedermacher- bzw. Auteur-interprète-Tradition.

Stereoplay

01.06.1988, Thomas Fitterling, stereoplay

Der Ulmer Schauspielmusiker interpretiert seine Texte mit selbstironischem Understatement. Tiefsinn tragen diese Verse versteckt in sich und nicht plakativ vor sich her. Unprätentiös, aber gar nicht banal sind die Melodien dazu ...

Schwäbische Zeitung

30.05.1999, Schwäbische Zeitung

Markus Munzer-Dorn begeistert mit Liederabend (...) Seiner lyrischen Versponnenheit lässt der hauptberuflich am Ulmer Theater beschäftigte Schauspielmusiker freien Lauf, und in der Gitarre findet er das adäquate Ausdrucksmittel. Denn dort, wo Worte nichts mehr sagen können, setzt er mit einfühlsamer Virtuosität seine Saiten ein und erzählt damit Geschichten ohne Worte ...

Köpfchen

01.02.2008, Köpfchen

Sprachgewandt, intelligent und voll sprühendem Humor weckte der Liedermacher die Lebensgeister des Auditoriums. In seinen Liedern verknäueln sich alltägliche Situationen zum Stein des Sisyphus, den der Autor und Musiker mit behänder Leichtigkeit auf den pointierten Gipfel rollt. Ein Cartoonist der Worte, dessen Lieder voller Überraschungen stecken; und nicht zu vergessen: Seine filigran gespielte Gitarre würzte das Ganze!

Süddeutsche Zeitung

26.06.2010, Süddeutsche Zeitung

„Die meisten Musicals scheitern an ihren miserablen Texten“, sagt Konstantin Wecker. Die Texte für Alexis Sorbas hat er nicht selbst geschrieben (...) Markus Munzer-Dorn hat das für das Theater Ingolstadt besorgt, ein erfahrener Bühnenmusiker. Wecker singt ein kleines Loblied auf dessen Arbeit, dann sagt er: „Ich genieße es immer, einfach mal komponieren zu können.“ (...) Wecker hat sich ferngehalten von griechischer Folklore, hat ein Maß an Gefühl gefunden, das die gescheiten Texte über Freundschaft, Liebe und Tod nicht unter sich begräbt. Ein paar der Lieder, sagt Wecker, „könnte ich auch im Konzert singen.“

RONDO

01.06.2009, RONDO

... Der Geiger Petr Hemmer, der Pianist Tobias Wahren und der Gitarrist Markus Munzer-Dorn spielen Musik der Welt, die sie sich – wie auch ihre eigenen Beiträge – für ihre Besetzung so einrichten, dass sie klingen, als würde die Kaffeehauskapelle eines Ozeandampfers mal so richtig zeigen, was sie musikantisch – virtuos drauf hat. Das ist äußerst unterhaltsam und live ein Genuss! ...